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Identitäten abgleichen

Entity Resolution mit überprüfbaren Regeln

Entity Resolution kombiniert deterministische Schlüssel, normalisierte Merkmale und nachvollziehbare Unsicherheit.

Redaktion Hypergraphs.deFachprüfung: 18.09.2026TechArticle

Identität vor Ähnlichkeit

Entity Resolution verbindet Datensätze desselben realen Objekts. Register- und Quellschlüssel sind stärker als Namensähnlichkeit; Originalwerte bleiben neben normalisierten Merkmalen erhalten.

Regeln in Klassen trennen

Deterministische Übereinstimmung, sicherer Widerspruch und unsicherer Kandidat erhalten getrennte Regeln. Ein einzelner Score darf widersprechende Registerkennungen nicht überstimmen.

Review-Queue betreiben

Grenzfälle zeigen beide Quelldatensätze, ausgelöste Regeln und Belege. Prüfer dürfen Match, No Match oder Zurückstellung wählen und müssen einen Grund speichern.

Fehler messbar machen

Eine gelabelte Stichprobe misst False Merge und Missed Match getrennt. Regelversion, Eingabestand und Reviewentscheidung ermöglichen spätere Korrektur.

Regeln und Review-Queue

Der Grenzbereich wird nicht automatisch zusammengeführt.

R1: gleiche LEI -> AUTO_MATCH
R2: gleiche USt-ID -> AUTO_MATCH
R3: Name ähnlich + gleiche Adresse -> REVIEW_QUEUE
R4: widersprechende Register-ID -> NO_MATCH
Audit: source IDs, rule version, reviewer, decision

Eigenständiges Prüfartefakt ohne erfundene Messwerte oder Anbieterwertung.

Entscheidungsregel

Automatisiere nur sichere Treffer und leite Grenzfälle in Review.

Quellen zu diesem Beitrag

Primärquellen auf Artikelebene, geprüft am 18.09.2026.

  • NIST SP 800-63A
    Primärleitfaden zu Identitätsnachweisen und Auflösung.
  • W3C PROV-O
    Standard zur nachvollziehbaren Herkunft von Entscheidungen.

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