Identitäten abgleichen
Entity Resolution mit überprüfbaren Regeln
Entity Resolution kombiniert deterministische Schlüssel, normalisierte Merkmale und nachvollziehbare Unsicherheit.
Identität vor Ähnlichkeit
Entity Resolution verbindet Datensätze desselben realen Objekts. Register- und Quellschlüssel sind stärker als Namensähnlichkeit; Originalwerte bleiben neben normalisierten Merkmalen erhalten.
Regeln in Klassen trennen
Deterministische Übereinstimmung, sicherer Widerspruch und unsicherer Kandidat erhalten getrennte Regeln. Ein einzelner Score darf widersprechende Registerkennungen nicht überstimmen.
Review-Queue betreiben
Grenzfälle zeigen beide Quelldatensätze, ausgelöste Regeln und Belege. Prüfer dürfen Match, No Match oder Zurückstellung wählen und müssen einen Grund speichern.
Fehler messbar machen
Eine gelabelte Stichprobe misst False Merge und Missed Match getrennt. Regelversion, Eingabestand und Reviewentscheidung ermöglichen spätere Korrektur.
Regeln und Review-Queue
Der Grenzbereich wird nicht automatisch zusammengeführt.
R1: gleiche LEI -> AUTO_MATCH
R2: gleiche USt-ID -> AUTO_MATCH
R3: Name ähnlich + gleiche Adresse -> REVIEW_QUEUE
R4: widersprechende Register-ID -> NO_MATCH
Audit: source IDs, rule version, reviewer, decisionEigenständiges Prüfartefakt ohne erfundene Messwerte oder Anbieterwertung.
Entscheidungsregel
Automatisiere nur sichere Treffer und leite Grenzfälle in Review.
Quellen zu diesem Beitrag
Primärquellen auf Artikelebene, geprüft am 18.09.2026.
- NIST SP 800-63A
Primärleitfaden zu Identitätsnachweisen und Auflösung. - W3C PROV-O
Standard zur nachvollziehbaren Herkunft von Entscheidungen.