Ergebnisse eingrenzen
FILTER, BIND und VALUES gezielt kombinieren
FILTER prüft Bedingungen, BIND berechnet Werte und VALUES gibt kleine Eingangsmengen vor.
VALUES setzt eine kleine Eingangsmenge
VALUES bindet Variablen an vorgegebene Werte, bevor oder während das Muster ausgewertet wird. Das ist lesbarer als eine lange Kette gleicher Bedingungen.
Leere Zellen können mit UNDEF markiert werden. Für große Eingangstabellen ist ein richtiger Import meist geeigneter.
BIND erzeugt eine neue Variable
BIND weist das Ergebnis eines Ausdrucks einer neuen Variable zu. Die Variable darf im aktuellen Geltungsbereich nicht bereits gebunden sein.
Fehler im Ausdruck lassen die betreffende Bindung ungebunden; sie beenden nicht automatisch die gesamte Abfrage.
FILTER prüft Lösungen
FILTER behält nur Lösungen, deren Ausdruck effektiv wahr ist. Datentypfehler und ungebundene Variablen müssen bei optionalen Daten bedacht werden.
Selektive Bedingungen sollten fachlich so früh wie möglich formuliert, aber nicht blind gegen produktspezifische Optimierer getunt werden.
Regionen vorgeben und Bruttopreis berechnen
VALUES begrenzt Regionen, BIND berechnet den Bruttopreis und FILTER entfernt Ergebnisse oberhalb des Budgets.
PREFIX schema: <https://schema.org/>
PREFIX xsd: <http://www.w3.org/2001/XMLSchema#>
SELECT ?angebot ?region ?brutto
WHERE {
VALUES ?region { "DE" "AT" }
?angebot a schema:Offer ;
schema:price ?netto ;
schema:eligibleRegion ?region .
BIND(xsd:decimal(?netto) * 1.19 AS ?brutto)
FILTER(?brutto <= 500)
}Eigenständige Beispielabfrage für diese Intention. Endpunktfunktionen und Datensatz müssen vor Produktion separat geprüft werden.
Prüffrage für die Praxis
Schiebe selektive Bedingungen möglichst nah an das relevante Muster.
Quellen zu diesem Beitrag
Auswahl auf Artikelebene, geprüft am 18.09.2026.
- W3C SPARQL 1.2 Query, VALUES
Definiert Inline Data mit VALUES. - W3C SPARQL 1.2 Query, Assignment
Definiert BIND und Ausdruckszuweisung. - W3C SPARQL 1.2 Query, FILTER
Definiert Filterausdrücke und Fehlerverhalten.