Risiken reduzieren
Halluzinationen in GraphRAG begrenzen
Ein Graph reduziert Halluzinationen nicht automatisch, wenn Extraktion, Identitätsabgleich oder Antwortgenerator Fehler einführen.
Behauptungen atomisieren
Die Antwort wird in einzelne überprüfbare Claims zerlegt. Jeder Claim benötigt mindestens eine Passage, die Subjekt, Relation und Objekt tatsächlich stützt.
Nichtwissen erlauben
Fehlen ausreichende Belege oder widersprechen Quellen einander, liefert das System eine begrenzte Nichtwissen-Antwort. Der Generator darf Lücken nicht mit Modellwissen schließen.
Graphfehler nicht verstecken
Eine belegte Passage kann trotzdem an die falsche Entität gemergt sein. Deshalb zeigt die Prüfung auch Entity-ID, Kantenpfad und Resolution-Regel.
Widersprüche sichtbar machen
Zeitpunkt, Quelle und Gültigkeitsbereich bleiben an Aussagen. Statt eine Quelle still zu bevorzugen, benennt die Antwort den Konflikt oder wendet eine dokumentierte Policy an.
Claim-to-citation-Protokoll
Unbelegte Claims blockieren die Ausgabe.
claim_id: c7
text: Werk 7 liegt in Region Nord.
entity_path: plant-7 -> region-north
evidence: registry-4#row88
support: direct
status: publish
claim_id: c8 | evidence: [] | status: abstainEigenständiges Prüfartefakt ohne erfundene Messwerte oder Anbieterwertung.
Entscheidungsregel
Erzwinge belegte Aussagen und erlaube eine klare Nichtwissen-Antwort.
Quellen zu diesem Beitrag
Primärquellen auf Artikelebene, geprüft am 18.09.2026.
- NIST AI RMF 1.0
Primärrahmen für Zuverlässigkeitsrisiken. - Microsoft GraphRAG docs
Offizielle Systemdokumentation.