Betrieb kalkulieren
Kosten und Latenz einer GraphRAG-Pipeline messen
Extraktion, Embeddings, Graphabfragen und Generierung verursachen unterschiedliche einmalige und laufende Kosten.
Stufen getrennt instrumentieren
Parsing, Extraktion, Embeddings, Resolution, Graphschreiben, Retrieval und Generation erhalten eigene Timer, Mengen und Fehlerzähler. Ein End-to-End-Wert erklärt keinen Engpass.
Einmalige und laufende Arbeit trennen
Neuindexierung und Community-Berichte entstehen asynchron; Query-Retrieval und Antwort liegen im Nutzerpfad. Kosten werden pro Dokument, Änderung und Frage mit tatsächlich beobachteten Einheiten erfasst.
Verteilungen statt Mittelwert
Median, p95 und p99 zeigen lange Ausreißer. Cache-Treffer und kalte Läufe werden getrennt, ebenso erfolgreiche Antworten und Abbrüche.
Budgets mit Qualität koppeln
Ein schneller Lauf ist wertlos, wenn Sollbelege fehlen. Dashboards verbinden Latenz und Kosten mit Retrieval-Recall, Zitierstatus und Nichtwissen je Fragetyp.
Beobachtungsdatensatz pro Anfrage
Die Werte stammen im Betrieb aus Traces, nicht aus Annahmen.
trace_id, stage, duration_ms, units, cache
t91, graph_retrieval, observed, nodes_scanned, miss
t91, vector_retrieval, observed, candidates, hit
t91, generation, observed, input_tokens, n/a
Report: p50/p95/p99 je stage und question_typeEigenständiges Prüfartefakt ohne erfundene Messwerte oder Anbieterwertung.
Entscheidungsregel
Protokolliere Kosten und Latenz pro Pipeline-Stufe.
Quellen zu diesem Beitrag
Primärquellen auf Artikelebene, geprüft am 18.09.2026.
- OpenTelemetry Traces
Offizielle Spezifikation für Tracing. - Microsoft GraphRAG configuration
Offizielle Konfigurationsdokumentation.